Der Begriff

Der Begriff „Logistik“

hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet „denken“. Eine besonders erfolgreiche Keimzelle des Denkens - was Logistik und Verkehr betrifft, ist das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) Prien.

Seit einigen Jahren wächst der Logistikmarkt stärker als das Bruttoinlandsprodukt und von den Umsätzen her rangiert die Logistikbranche nach Automobilwirtschaft und Maschinenbau an dritter Stelle in der bundesdeutschen Wirtschaft. In dieser Wachstumsbranche entwickelt, steuert und koordiniert das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) innovative Projekte.

Rahmenbedingungen - Logistik als wichtiger Wirtschaftsfaktor

Die Logistik ist in Deutschland der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau. Mit knapp 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen.

2020 wurden branchenübergreifend rund 268 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet (Hochrechnung Januar 2021). Damit ist die Leistung im Wirtschaftsbereich aufgrund der Einflüsse der Corona-Pandemie um rund 6 Prozent zurückgegangen. Für 2021 wird ein Wachstum von 4,4 Prozent erwartet. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.120 Mrd. Euro (2018). Daran hat Deutschland mit rund 25 Prozent einen hohen Anteil.

Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein. Nur knapp die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, besteht in der gemeinhin sichtbaren Bewegung von Gütern durch Dienstleister. Die andere Hälfte findet in der Planung, Steuerung und Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. (Quelle: Vgl. insgesamt www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung, (05.03.2021))