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Quelle: iStock.com/ Miguel Perfectti, Stock-Fotografie-ID: 1299345868

Großraum- und Schwertransporte (GST) sind ein unverzichtbarer Bestandteil vieler zentraler Infrastruktur- und Bauprojekte – vom ressourcenschonenden Tiefbau über den energieeffizienten Hochbau bis hin zur Errichtung von Windkraftanlagen im Zuge der Energiewende. Die Realität zeigt jedoch: Der Weg vom Bauteil zum Bestimmungsort ist häufig durch aufwändige, kostenintensive und teils unübersichtliche Genehmigungsprozesse geprägt.

Die vorliegende Studie setzte genau hier an. Ziel war die Entwicklung eines praxisgerechten, ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Soll-Prozesses für GST in Bayern – mit konkretem Mehrwert für Unternehmen, Genehmigungsbehörden und Politik.

Herausforderung und Zielsetzung:

Derzeitige Genehmigungsverfahren für Großraum- und Schwertransporte sind zeitintensiv, personalaufwendig und vielfach nicht auf die zunehmend komplexen Anforderungen moderner Infrastrukturprojekte abgestimmt. Insbesondere Änderungen im Antragsverfahren führen zu Verzögerungen, unnötigen Leerfahrten oder Umwegen – mit erheblichen wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen.

Ziel der Studie war es, einen praxisgerechten, ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Soll-Prozess für GST in Bayern zu entwickeln. 

Im Mittelpunkt der Untersuchung standen dabei:

  • die Optimierung bestehender Genehmigungsverfahren,
  • der Abbau bürokratischer Hürden,
  • die Vermeidung von Leerfahrten und Umwegen
  • sowie die effizientere Nutzung von Personal, Zeit und Energie.

In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen, Behörden und Verbänden wurden Schwachstellen im aktuellen Ablauf identifiziert, Lösungen erarbeitet und in einem praxistauglichen Prozessmodell zusammengeführt. 

Der Fokus lag auf Umsetzbarkeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit – mit dem Ziel, Bayern zum Vorreiter für moderne und umweltgerechte Schwertransporte zu machen.

Projektlaufzeit:

November 2023 – Januar 2024

Gefördert durch:

Verein für Bauforschung und Berufsbildung des Bayerischen Bauindustrieverbandes e.V.

Abschlussbericht:

Abschlussbericht zum Download

Projektleitung/Ansprechpartner:

LKZ Prien GmbH
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 9
83209 Prien am Chiemsee
Tel.: +49 171 31 44 934
E-Mail: stephanie.grueneis(at)lkzprien.de

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