18.06.2026
Pressemitteilung
Anlässlich des 14. Symposiums LOGISTIK INNOVATIV lud der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, am ersten Symposiumstag zu einem Abendempfang in die Festhalle Hohenaschau ein. Rund 160 geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch über die Zukunft von Logistik, Mobilität und Infrastruktur.
Das diesjährige Symposium LOGISTIK INNOVATIV stand unter dem Leitmotiv „Resilienz und Sicherheit – Gemeinsam die Logistik und Mobilität von Morgen gestalten“. Die alle zwei Jahre in Prien am Chiemsee stattfindende zweitägige Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen, Verbänden und Politik zusammen, um über die Stärkung resilienter Lieferketten, leistungsfähiger Infrastrukturen sowie zukunftsfähiger Mobilitäts- und Logistiksysteme zu diskutieren.
Staatsminister Christian Bernreiter lud am ersten Abend anlässlich des Symposiums rund 160 Gäste in die unweit von Prien gelegene Festhalle Hohenaschau am Fuße des Schlosses Hohenaschau ein. In seiner Festrede betonte Staatsminister Bernreiter die zentrale Bedeutung belastbarer Verkehrs- und Logistiksysteme für Wirtschaft und Gesellschaft. Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen würden deutlich vor Augen führen, wie sensibel globale Liefer- und Versorgungsketten auf Krisen und Störungen reagieren. Umso wichtiger sei es, die Resilienz der Verkehrs- und Transportinfrastruktur weiter zu stärken und flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können.
Bernreiter unterstrich dabei die Rolle der Transport-, Logistik- und Mobilitätsbranche als Rückgrat einer funktionierenden Wirtschaft und einer leistungsfähigen Gesellschaft – nicht nur im Normalbetrieb, sondern insbesondere auch in Krisenzeiten. Sein besonderer Dank galt den Unternehmen und Beschäftigten der Branche, die mit ihrem täglichen Engagement einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten.
Als wesentliche Handlungsfelder für mehr Resilienz und Sicherheit nannte der Staatsminister eine leistungsfähige Infrastruktur, die digitale Vernetzung der Verkehrsträger sowie die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften. Mit dem Güterverkehrskonzept Bayern verfolge die Bayerische Staatsregierung das Ziel, die Verkehrsträger noch besser miteinander zu verknüpfen und den Warentransport zukunftssicher aufzustellen. Ebenso komme der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit eine Schlüsselrolle zu. „Gerade im Alpenraum sind leistungsfähige Verkehrsverbindungen und abgestimmte Lösungen über Ländergrenzen hinweg unverzichtbar, um Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Mobilität langfristig zu gewährleisten“, betonte Staatsminister Bernreiter.
Im Anschluss diskutierte Staatsminister Bernreiter gemeinsam mit René Zumtobel, Landesrat für Verkehr, Umwelt und Naturschutz der Tiroler Landesregierung, Sandra Herbst vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Christine Völzow von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. sowie Philipp Wessiak vom Verein Netzwerk Logistik (VNL) Österreich über Versorgungssicherheit, Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit und grenzüberschreitende Wirtschaftsräume. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit im Alpenraum und der gemeinsamen Weiterentwicklung leistungsfähiger Verkehrs- und Logistiksysteme entlang der europäischen Nord-Süd-Achsen.
Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Dr. Petra Seebauer, Geschäftsführerin des Logistik-Kompetenz-Zentrums (LKZ) Prien. Sie betonte die Bedeutung vernetzter Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung, um die Herausforderungen einer zunehmend komplexen und dynamischen Welt erfolgreich zu bewältigen.
Staatsminister Bernreiter würdigte das Symposium LOGISTIK INNOVATIV als wichtige Plattform für den praxisnahen Austausch zwischen Wirtschaft, Politik, Kommunen und Wissenschaft. Resilienz und Versorgungssicherheit könnten nur im engen Zusammenspiel aller Akteure entstehen. Seit mehr als 28 Jahren leiste das Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien (LKZ) einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung von Logistik, Mobilität und Verkehr. „Ich veranstalte deshalb gerne zusammen mit dem LKZ diesen Empfang anlässlich des Symposiums“, hob der Staatsminister lobend hervor.
Das Symposium LOGISTIK INNOVATIV brachte zum 14. Mal Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Kommunen und Politik zusammen. Als neutrale Plattform fördert das LKZ Prien den Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren und unterstützt die Entwicklung gemeinsamer Lösungen für eine sichere, nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität und Logistik.