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Das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ)
Das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ)
Logistik-Kompetenz am Puls der Zeit
Innovationen für die umweltgerechte Mobilität von morgen

Der Begriff „Logistik“ hat seinen Ursprung im Griechischen und bedeutet „denken“. Eine besonders erfolgreiche Keimzelle des Denkens - was Logistik und Verkehr betrifft - ist das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) Prien. Gegründet 1997 im oberbayerischen Prien am Chiemsee - dort wo andere Urlaub machen - wurde ein nationales und internationales Netzwerk von Logistik-Dienstleistern, Wissenschaft und vielen Kunden aus der freien Wirtschaft aufgebaut mit dem Ziel Ökonomie, Ökologie, Informatik und Technik im Bereich von Logistik und Verkehr zu optimieren.

Seit einigen Jahren wächst der Logistikmarkt stärker als das Bruttoinlandsprodukt und von den Umsätzen her rangiert die Logistikbranche nach Automobilwirtschaft und Maschinenbau bereits an dritter Stelle in der bundesdeutschen Wirtschaft. Dieser Entwicklung trägt das LKZ Rechnung und entwickelt, steuert und koordiniert innovative Projekte.

Kompetent, innovativ und neutral

Die Experten des LKZ akquirieren und konzipieren Projekte vom Erstkontakt bis zur Umsetzung. Ihre Stärke ist das „Grüne-Wiese-Prinzip“. Das bedeutet, dass sie alle Beteiligten einer logistischen Kette zusammen bringen und die einzelnen Bedürfnisse analysieren. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden dann Prozesse lösungsorientiert konzipiert und optimiert. Unter dem Dach des LKZ arbeiten derzeit 16 Unternehmen mit rund 60 Mitarbeitern. Im vergangenen Jahr wurde im Logistik-Kompetenz-Zentrum ein konsolidierter Gesamtumsatz in Höhe von über 20 Millionen Euro erzielt.

Das Logistik-Kompetenz-Zentrum behauptet sich im internationalen Wettbewerb am Markt sehr erfolgreich. Die im LKZ angesiedelten Unternehmen bieten das Netzwerk für regionale, übergreifende und interdisziplinäre Logistik-Lösungen. Die wissenschaftliche Begleitung   hat seit Gründung  das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML Prien übernommen. Die intensive Zusammenarbeit mit den Hochschulen München, Rosenheim, Ingolstadt, und Bayreuth als interdisziplinäre Partner runden die wissenschaftlichen Kompetenzen ab. Weiteres Know how holen sich die LKZ-Experten bei sogenannten „virtuellen Partnern“. Diese Unternehmen arbeiten über ganz Deutschland verstreut und werden gezielt für einzelne Projekte und Problemlösungen angefragt.

So agiert das LKZ als Musterbeispiel an Innovation und findet Lösungen für alle Branchen egal ob Gesundheitswesen, Tourismus, Gütertransport, Produktion und Industrie, öffentliche Hand, Personenverkehr, Dienstleistung oder Handel. Dadurch werden Arbeitsplätze und Standorte sowohl bei den Kunden als auch im LKZ-Netzwerk gesichert.

Attraktiver Partner für komplizierte Aufgaben

Durch die langjährige Erfahrung in allen Bereichen der Logistik ist das LKZ zu einem attraktiven Partner geworden, der häufig mit Aufgaben betraut wird, wenn es sonst keine Lösungen mehr gibt. Daher ist das Unternehmen, dem es auch gelingt, privatwirtschaftliches Denken in historisch gewachsenen Verwaltungsstrukturen umzusetzen, an zahlreichen deutschen und europäischen Premium-Projekten beteiligt.

Mit großem Nachdruck und ausgesprochen erfolgreich setzt sich das LKZ für die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene sowie das Monitoring der Gefahrguttransporte über die Alpen ein. In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Güterverkehr in den Alpen verdoppelt. Rund 5.400 LKW passieren täglich den Brenner. Davon sind  rund acht Prozent Gefahrguttransporte, die im Falle eines Unfalls zu einer unwägbaren Gefahr für Rettungskräfte, Anwohner und Umwelt werden können.

Im Rahmen des EU-Projekts "TRANSITECTS", bei dem die Verlagerung der Güter von der Straße auf die Schiene sowie die Anbindung der Südhäfen verstärkt werden soll, liegt die Koordination beim LKZ. Die ligurischen und adriatischen Häfen werden immer mehr genutzt, da ihre Anbindung für Waren aus Asien eine enorme Zeit- und Treibstoffersparnis darstellt. Von den Vorteilen für die Umwelt ganz abgesehen, denn die Schiffsroute über die Südhäfen kann den Schadstoffausstoß bis zu 50 Prozent verringern.

Mit seinem langjährigen, europaweiten Engagement ist es dem Logistik-Kompetenz-Zentrum gelungen in Bayern eine gute Ausgangsbasis für weiteres Wachstum im Logistik- und Transportbereich zu schaffen – ganz so wie es die bayerische Staatsregierung in dem überparteilichen Konzept „Zukunft Bayern 2020“ festgeschrieben hat.
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