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| LKZ schafft einen Ausbildungsplatz |
Einstiegsqualifizierung bewährt sich Prien(re) - Die Ausbildungsplatzsituation im Landkreis Rosenheim ist immer noch sehr angespannt. Derzeit suchen nach Informationen aus dem Landratsamt zirka 2000 Jugendliche eine Lehrstelle, die Arbeitslosenquote der Jugendlichen unter 21 Jahren hat sich seit 2003 verdoppelt. Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage wird es auch für die Betriebe immer schwieriger, Zeit- und Geldmittel für die Ausbildung zur Verfügung zu stellen. Die IHK für München und Oberbayern bietet zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit eine für die Wirtschaft günstige Lösung, um Jugendliche stufenweise in ein festes Ausbildungsverhältnis zu überführen: die "Einstiegsqualifizierung mit IHK-Zertifikat". Das Modell sieht vor, dass Betrieb und Jugendlicher einen Vertrag schließen. Die Kosten werden für höchstens ein Jahr von der Bundesagentur für Arbeit übernommen. Das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) hat sich diese Möglichkeit zunutze gemacht. Bastian Stutte aus Rosenheim wurde in eine solche Einstiegsqualifizierung eingebunden. Nach guten Erfahrungen über sechs Monate wurde er in ein festes Asubildungsverhältnis zum Kaufmann für Bürokommunikation bei der Betreibergesellschaft übernommen. Die Zeit der Einstiegsqualifizierung wird auf die Ausbildungsdauer angerechnet. "Ein weiterer Vorteil ist, dass man sofort die Berufsschule besuchen kann", erläutert der Azubi der Chiemgau-Zeitung. LKZ-Geschäftsführer Karl Fischer ist davon überzeugt, dass mit dieser wenig bekannten Möglichkeit wenigstens ein Teil der Jugendlichen sehr kurzfristig in den Arbeitsprozess eingegliedert werden könnte.
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